26.03.2017 - We'll fix it in the Post

We’ll fix it in the Post

Möglichkeiten und Grenzen der Korrektur von schlechten Original-Tönen in der Postproduktion

10 bis 20 TonmeisterInnen, TonassistentInnen, TonanglerInnen, ProduktionsleiterInnen, Leute aus der Tonpostproduktion, DokfilmregisseurInnen und andere Interessierte.

Datum und Ort Sonntag, 26. März 2017, in Zürich

Anmeldefrist 22. Februar 2017; bitte CV beilegen

Teilnahmegebühr CHF 150

Sprache(n)
Deutsch und Französisch, mit Simultanübersetzung

“We’ll fix it in the post” – wirklich? Durch die Digitalisierung wird heute oft angenommen, dass auch bezüglich des Tons in der Postproduktion alles machbar ist.

Zwei Set-Tonmeister und ein Tonpostproduktionsexperte zeigen anhand konkreter Filmbeispiele auf, welche Mittel und Möglichkeiten die Tonpostproduktion heute hat, einen schlechten Originalton und Störgeräusche zu korrigieren und welche finanziellen Konsequenzen das hat – und welche Grenzen. Enge Drehpläne, ungeeignete Motive und Alltagslärm machen Dialogaufnahmen oft so schwierig, dass eine Nachsynchronisation sinnvoll ist. Was bedeutet dies für die Kosten, aber auch für den jeweiligen Film als Kunstwerk? In einer offenen Diskussionsrunde mit den Teilnehmenden werden Vor- und Nachteile der Nachsynchronisation diskutiert.

Referenten

Guido Keller
Tonmeister und Teilhaber der Magnetix Tonstudio AG. Tonpostproduktion u.a. von köpek (Esen Isik), children of the arctic (Nick Brandestini), die schweizer (Dominique Othenin-Girard)

Dieter Meyer
Tonmeister, u.a. von more than honey (Markus Imhoof), rider jack (This Lüscher), imagine waking up tomorrow… (Stefan Schwietert); Dozent an der ZHdK, Studienbereich Film, und Referent bei Tonseminaren an der EB Zürich

Jan Illing
Chef-Ton, u.a. von amateur teens (Niklaus Hilber), nichts passiert (Micha Lewinsky), im nirgendwo (Katalin Gödrös); Dozent an der Tontechnikschule TTS, Elektronik und O-Ton.

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